"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben."

Hans Christian Andersen 

"Was ist erhöhte "Neurosensitivität"?

 

«Neurosensitivität» (Hochsensitivität) ist die Fähigkeit, Umgebungsreize zu registrieren und zu verarbeiten.“

 

Gemäss Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Michael Pluess basiert diese Wahrnehmungsfähigkeit auf der «Sensitivität des zentralen Nervensystems»

 

Umgebungsreize sind allgemein definiert und umfassen alle internen (z.B. eigene Gefühle, körperliche Signale) oder externen (z.B. Geräusche, Gefühle anderer) Reize.

 

«Neurosensitivität» ist eine Wahrnehmungsfähigkeit mit Sonnen- und Schattenseiten.

Die vier Sensitivitätstypen

Vantage Sensitivität...

...überwiegt die Sonnenseite (z.B. erhöhte Empathie und Kreativität) gegenüber der Schattenseite (wie z.B. erhöhte Anfälligkeit für Überstimulation) bereits sehr deutlich. Der Begriff "vantage" stammt dabei vom englischen Begriff "Advantage" (dt. "Vorteil"), wodurch auch von vorteilhafter Sensitivität gesprochen wird. Vantage-sensitive Menschen sind tendenziell "Top-Leader" und "Top-Performer".

Generelle Sensitivität...

...ist die Sonnen- und Schattenseite in etwa ausgeglichen. 

Als Sonnenseite zeigt sich ein erhöhtes Bewusstsein, eine erhöhte Empathie sowie eine gründlichere Informationsverarbeitung und somit eine erhöhte Kreativität. Als Schattenseite ist man anfälliger für Überstimulation.


Geringe Sensitivität...

...sind kaum oder keine Sensitivitäts-Gene vorhanden. In diesem Fall sprechen wir nicht mehr von Hoch- oder Neuro-Sensitivität.

Vulnerable Sensitivität...

...entspricht am ehesten dem Begriff Hochsensibilität, welcher im deutschsprachigen Raum weit verbreitet ist. Vulnerable Sensitive haben eine erhöhte Empfänglichkeit für Reize der negativen Art. Positive Reize dagegen werden eher schwach wahrgenommen.


"Talk-Aufzeichnung mit Sängerin Jaël & Dr. Patrice Wyrsch über Neurosensitivität".